Veranstaltungsplan


"Operetten-Revue"

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Zu seiner neuen Operetten Revue lädt das Primavera-Ensemble aus Berlin am 17. November um 16:00 Uhr in die Konzerthalle Bad Freienwalde ein.
Seit vielen Jahren begeistern die Berliner Künstler auf ihren Gastspielen zahlreiche Zuschauer und erobern mit Melodien von Strauss, Millöcker, Zeller und anderen Operettenkomponisten die Herzen der Musikliebhaber.
Zu erleben ist ein prickelnder Operettencocktail mit Wiener Charme, ungarischem Temperament und Walzermelodien, gewürzt mit feurigen Csárdásklängen und Berliner Witz & Humor.
Erstklassige Solisten in prachtvollen Kostümen lassen Sie für einen Augenblick den Alltag vergessen und entführen Sie in die zauberhafte Welt der heiteren Muse!
Die musikalische Leitung übernimmt wie immer die virtuose Pianistin Daniela Müller, die mit ihrer charismatischen Ausstrahlung frech und charmant durch das Programm führt.

Eintritt: 18,00 €


 



Das exklusive Konzert Günther-Fischer-Band mit Laura Fischer

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"Das war nur ein Moment"

Günther Fischer, Absolvent der Hanns-Eisler- Musikhochschule ist Ausnahmemusiker und Komponist von internationalem Rang. Die 1967 gegründete Günther Fischer Band ist eine der erfolgreichsten Jazzformationen. Günther Fischer komponierte für Manfred Krug, Uschi Brüning, Veronika Fischer u. v. a. 1978 schrieb er die Musik für Marlene Dietrichs letzten Film „Just a Gigolo“ mit David Bowie und Kim Novak. Ab 1980 auch Filmmusiken für Hollywoodproduktionen mit Robert Mitchum, Sean Penn, Tony Curtis, Martin Sheen und Armin Mueller-Stahl. Er hat zwei Musicals komponiert, Ballette und ungezählte Schallplatten aufgenommen. In dieser Zeit entstanden auch zahlreiche Musiken für DEFA-Filme wie z.B. der legendäre Titelsong »Solo Sunny«.
Seine Musiker:
Wolfgang "Zicke" Schneider (Drums) ist Gründungsmitglied. Seine Professionalität, sein handwerkliches Können sowie seine Vielseitigkeit machen ihn zu einem der gefragtesten Musiker.
Matthias Bätzel (Keyb.) gilt als Virtuose an den Tasten. Seine zupackende Spielweise und Virtuosität zeichnen ihn aus. Er leitet ein eigenes Trio und spielte mit vielen Größen der internationalen Jazzszene u. a. Clark Terry, Red Holloway und Carla Bley.
Tom Götze (Bass) studierte Tuba, Bassgitarre und Kontrabass an der Musikhochschule in Dresden. Auf sein Können möchten selbst internationale Künstler nicht verzichten und so ist er sehr oft überall auf der Welt in den Bereichen Jazz, Rock, Klassik und Schauspielmusik tätig.
Rüdiger Krause (Gitarre) ist ein ausgesprochen vielseitiger Musiker und Ausnahmegitarrist. Er ist mit allen Stilrichtungen und Spielarten vertraut und beeindruckt durch sein exzellentes Gitarrenspiel.

Aktuell hat die Günther Fischer Band ihr Repertoire komplett überarbeitet und spielt fast ausschließlich Titel der 4 AMIGA-LPs von Manfred Krug und Günther Fischer.
Unvergessen ist sein Song zum gleichnamigen Film „Solo Sunny“, der im Konzert live von seiner Tochter Laura dargeboten wird, die Günther Fischer, soweit es ihr Studium erlaubt, ab und an als Gesangssolistin dabei hat.
Die Musiker - jeder einzelne ein Spitzensolist in der deutschen Jazzszene - entpuppen sich als sangesfreudige Multitalente und - eine kleine Sensation: Günther Fischer selbst singt einige seiner schönsten Jazz-Chansons aus seiner Zusammenarbeit mit Manfred Krug. Hier nur eine kleine Auswahl: „Das war nur ein Moment“, „Der Tag beginnt“, „Sonntag“, „Nacht, ich träume düster“, „Wenn’s draußen grün wird“, „Ein Hauch von Frühling“…

Aber auch Fans des instrumentalen Jazz werden weiterhin nicht auf den typischen und unverwechselbaren Sound der Günther Fischer Band verzichten müssen.

Eintritt: 21,00 €

 




"Weihnachtsreise"

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durch verschiedene Epochen und Länder mit dem Schauspieler Matthias Freihof, Gesang und Stefan Kling am Klavier

Mit traditionellen Weihnachtsliedern aus verschiedenen Epochen und den unterschiedlichsten Teilen der Welt, begeben sie sich gemeinsam mit dem Publikum auf eine Reise durch Raum und Zeit, die einen Einblick in das Liedgut aus Ländern wie Frankreich, Tschechien, Polen, England und vielen mehr gibt.
Neben bekannten Stücken aus Deutschland, wie z.B. „Maria durch ein Dornwald ging“, sind es vorwiegend unbekanntere Lieder, die Matthias Freihof in den jeweiligen Landessprachen darbietet. Virtuos unterstützt wird er durch Stefan Kling an Piano und Synthesizern, der die Reise musikalisch vollendet.
Bei diesem außergewöhnlichen Liederabend, handelt es sich nicht um den üblichen Adventsgesang, sondern einen Vorweihnachtsabend der Extraklasse, der gleichermaßen mutig-erfrischend und doch bewegend-besinnlich ist.

Eintritt: 15,00 €

 

 

 

 

 




"Es weihnachtet sehr"

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Schülerkonzert der Musikschule Trömel

Eintritt: 3,00 €




"Heitere Klassik zu Weihnachten"

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Marina Kaljushny, Klavier
Michael Kaljushny, Klarinette und Moderation

Freuen Sie sich auf einen stimmungsvollen Nachmittag mit heiteren Advents- und Weihnachtsgeschichten und beliebten Melodien  von u.a. G. Hendel, J. S. Bach, P. Tschaikowsky und I. Berlin.
Ist es Michael Kaljushnys charmant-spritzige Moderation und sein virtuoses Klarinettenspiel? Oder ist es faszinierend, ästhetische Präsenz und musikalische Emphase seiner Ehefrau Marina am Flügel? Oder geniale Transkriptionen, reproduziert in einem vollendeten Zusammenspiel par excellence?
Das Ergebnis ist eine musikalische Revue auf höchstem Niveau.
„Auf wundervolle Art und Weise verstehen es die Künstler, ihr Spiel klangvoll und einfühlsam zu verbinden und zu anregendem Zuhören einzuladen...“, so urteilt die Presse.
Lassen sie sich entführen zu heiterer Klassik in der Weihnachtszeit.
https://youtu.be/u-8NFw4hggA

Eintritt: 15,00 €

 

 

 




"Stille Stunden am Kamin"

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"Stille Stunden am Kamin" mit Linda Feller
Wenn Linda Feller mit ihrem Weihnachtshit »Bald kommt die Weihnacht« die schönste Zeit des Jahres einleitet, werden manche Besucher feststellen, die Musik kennen wir doch. Vor drei Jahren inspirierte einer der größten Welterfolge der Popmusik sie zu einem außergewöhnlichen Experiment. Die Sängerin schrieb zur Melodie eines gälischen Volksliedes, das Cat Stevens als „Morning has broken" um die Welt schickte, einen Weihnachtstext.
Die kleine quirlige Sängerin, die im thüringischen Ohrdruf geboren wurde und später ihrer großen Liebe nach Dresden folgte, begeisterte die Fans in Amerikas Countryhochburg Nashville und feierte Erfolge auf deutschen Country- und Schlagerfestivals. Sie legte stets Wert darauf, in ihrer eigenen Muttersprache zu singen und ließ sich nie in Schubladen einordnen.
Pünktlich zum Beginn der Adventszeit wird Linda Feller ihr neuestes Programm in der Konzerthalle Bad Freienwalde vorstellen und dabei Songs aus ihren beiden eigenen Weihnachtsalben und traditionelle Weihnachtslieder im Gepäck haben. Darüber hinaus darf sich das Publikum auf eine besondere Auswahl ihrer größten Hits und Highlights der amerikanischen Countrymusik freuen.

»Stille Stunden am Kamin« – das ganz besondere Weihnachtsprogramm für Liebhaber niveauvoller deutschsprachiger Musik und Countryfans.

Eintritt: 16,00 €

 

 

 

 

 

 

 

 




"Traditionelles Weihnachtskonzert"

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Der Handwerker-Männerchor singt besinnliche Lieder zur Weihnacht.

In ihren Weihnachtskonzert werden Sie am 4. Advent mit beliebten weihnachtlichen Melodien auf das bevorstehende Weihnachtsfest eingestimmt. Der Chor trägt besinnliche, traditionelle, aber auch abwechslungsreich modernere Weihnachtslieder vor.

Eintritt: 12,00 €




"zu Sylvester tanzt die Orgel Crossover"

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Der Organist Joachim Thoms wird den Bad Freienwaldern und Gästen am 31. Dezember 2019 einen besonderen Orgelgenuss zum Ausklang des Jahres präsentieren. Klassischer Orgelsound verbindet sich dann mit sehens- und hörenswerter Tasten- und Pedalakrobatik.
Wenn die Orgel unter dem meisterlichen Spiel Joachim Thoms erklingt, wird die Konzerthalle feierlich das alte Jahr verabschieden und das neue 2020 begrüßen. Er schlägt einen interessanten Bogen vom Barock über die Romantik bis zum Jazz.
Improvisationen von Johann Sebastian Bach (Bossanova Fuge in d-moll), Edward Grieg (Morgendämmerung), Aram Chatschaturjan (Rondo à la Säbeltanz), John Miles (Music was my first love-Rockballade) und andere Werke der Neuzeit werden an der Sauer-Orgel erklingen.

Joachim Thoms studierte Kirchenmusik in Görlitz und besuchte zahlreiche Improvisations- und Dirigierkurse namhafter Musiker. Er war ein Schüler des Konzertorganisten Erich Piasetzki, Gasthörer an der Hochschule „Hanns Eisler“ und Privatschüler des Komponisten Hans-Peter Jannoch.
2003-2007 absolvierte er ein Aufbaustudium für Orgelimprovisation an der Universität Greifswald mit den Hauptfächern Orgelimprovisation und Continuospiel.
Seit 1992 arbeitet er als Kirchenmusiker an der katholischen Pfarrkirche St. Josef in Berlin-Weißensee.
Als Orgelimprovisationskünstler und Continuospieler im Ensemble Compagnia dell‘arte arbeitet er als freischaffender Künstler. Privat lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern seit vielen jahren in Berlin.

Eintritt: 15,00 €

 

 

 

 

 

 




"Anais Nin - Verborgene Früchte"

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ANAIS NIN  VERBORGENE FRÜCHTE

in Wahrheit gefiel ihr die Umarmung, die einschläfernd, erwärmend war wie das Wasser.
..…ihr Haar war goldblond und stand ihr wie ein Heiligenschein um den Kopf…
sie hatte blaue Augen, ein rundes Gesicht und pralle feste Brüste.
Sie kam aus der Provinz. Aber sie kannte Proust, Krafft-Ebing, Karl-Marx und Freud.
Natürlich hatte sie eine Reihe sexueller Abendteuer gehabt…
Aber es gibt eine Art Erlebnis…

Sabine Frost - Vorleserin
schon lange unterwegs mit eigenen Lesungen nicht nur im Brecht-Weigel-Haus Buckow, hat ihre Wurzeln im BERLINER ENSEMBLE, wo ihre Schwester, Simone Frost, die Virtuosin des epischen Theaters als Weigelschülerin auf der Bühne stand. Als kleines Mädchen spielte sie mit Katharina Thalbach und Nina Hagen im Herzen Berlins, auf der Friedrichstraße, die direkt zu den Theatern führte.
Es ging immer um Theater, Musik und Literatur. Kein Wunder also, das Sabine Frost Musikalische Lesungen über verschiedenste Themen kreiert, einfühlsame Programme, unterhaltsam und zum Nachdenken anregend...
BOWU OKASA - Ein großes Schlagzeug und kleine Mundharmonikas.
Sie spielen einen Mix aus Jazz, Rock und Blues, ganz reduziert auf diese beiden Instrumente.
https://www.youtube.com/watch?v=DXIVlc5jFRk
Ralph Weber - Schlagzeug
Ralph Weber spielt seit 1971 Schlagzeug. Eine gute Zeit zum Musikmachen. Deep Purple, Jimi Hendrix und Led Zeppelin waren angesagt. „Wir waren wie elektrisiert von dieser Musik und gründeten eine Schulband“. Das war der Beginn seiner Musikerlaufbahn. Erster Live- Auftritt am 1. Mai 1973 mit TNT. 1974 bis 1977. Studium am Konservatorium. Seitdem ist er mit vielen Bands auf Tour und unterrichtet Drums und Perkussion.
Stefan Hessheimer - Mundharmonika
Der gebürtige Leipziger, Stefan Hessheimer, Fotograf, leidenschaftlicher Oderbrücher, der sich mit 10 Jahren eine Gitarre wünschte und auch bekam, womit alles musikalisch begann. Später, als die Haare länger wurden, musizierte er in verschiedenen Bands. Seit einigen Jahren spielt er die Bluesharp und nahm Unterricht bei „Meister Igor“ und an der Jazzschule Berlin.
Das Duo Weber/Hessheimer

Eintritt: 15,00 €


 



Leipziger Pfeffermühle

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FAIRBOTEN

Denk ich an Deutschland in der Nacht.… Die Moral der Gleichmacherei und auch die doppelte Moral setzen uns zu. Political Correctness und Presse scheinen keinen gemeinsamen Weg zu finden. Fatal. Und schlaflos lassen uns die Schäfchen beim Zählen zurück. Der Mensch ist nun einmal ein Herdentier und glaubt gerne der Mehrheit und nicht der Wahrheit. Unbeirrt und unerschrocken setzt er Kinderbücher auf den Index, denkt sich gedankenverloren Sprachungetüme aus wie „Bürgermeisterinnenkandidatin“, lobt nicht zu Lobendes in den berühmten Himmel und deklariert sinnentleerten Aktionismus zu aktivem Handeln.

Die Leipziger Pfeffermühle sagt entschlossen: Haben Sie Mut, schubsen Sie sich wach und dann auch Ihren Nachbarn. Lassen Sie sich unter keinen Umständen Achtsamkeit, Empathie und Fairness verbieten. Und rufen Sie beherzt dem kleinen Mann zu: „Es kommt nicht auf die Größe an!“.

„FAIRBOTEN“ ist wie ein Schneewittchenspiegel, in den man erwartungsvoll hineinschaut. Doch Achtung: Was Sie zu sehen bekommen, ist die nackte Wahrheit. Und die ist wahrlich oft genug zum Lachen komisch.

Eintritt: 18,00 €


 



The Gregorian Voices

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"Gegorianig trifft auf Pop, vom Mittelalter bis heute"

Bad Freienwalde, Georgenkirchstraße, Sonntag,  9. Februar 2020 um 15.00 Uhr: acht Männer in braunen Kutten betreten die Bühne des Konzerthalle St. Georg. Atemberaubende Stille im Raum. Die Sänger und der Chorraum sind in mystisches lilafarbenes Licht getaucht, die Gesichter nur zu erahnen. Dann fallen die Kapuzen der Kutten: aus den zuvor schemenhaften Silhouetten sind nun die Gesichter der Künstler zu sehen und ihre Stimmen setzen an zu kraftvollem a cappella Gesang. Kein Instrument, kein Licht lenkt von den Stimmen ab. Der Gesang der Gruppe „The Gregorian Voices“ schwebt durch Raum und Zeit. Gänsehaut beim Publikum.
Die Sänger des Ensembles „The Gregorian Voices“ entführen Sie in die Welt der klassischen gregorianischen Gesänge – einstimmige, meditative Liturgiegesänge der christlich-mittelalterlichen Mönchsorden. Feierlich erklingt das Gotteslob im „Ave Maria“ oder im „Kyrie“.
In traditionelle Mönchsgewänder gekleidet erzeugen die Sänger eine mystische Atmosphäre, die das Publikum auf eine Zeitreise durch die Welt der geistlichen Musik des Mittelalters führt – eine Klangwelt ohne zeitliche, religiöse oder sprachliche Grenzen!
Mit orthodoxer Kirchenmusik und geistlichen Liedern und Madrigalen aus der Zeit der Renaissance und des Barock geht die faszinierende Reise durch die Jahrhunderte bis ins Hier und Heute.

Nach diesem kurzweiligen Ausflug geht es überraschend lebhaft weiter: mit Klassikern der Popmusik zeigen die Solisten des Ensembles eine neue Facette ihres stimmlichen Könnens.
Im Stil des gregorianischen Gesangs neu arrangiert schweben Leonard Cohens „Hallelujah“, „Knockin‘ on heaven’s door“ von Bob Dylan, „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel, „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber oder „Amazing Grace“ durch den Raum. Popmusik für die Ewigkeit.
Dann folgt u.a. „Angels“ (Robbie Williams), „Wind of Change“ (Scorpions), „Hello“ (Adele). Ein Feuerwerk purer Freude und Dynamik ohne jegliche instrumentale Begleitung: a capella vom Feinsten.

Lassen auch Sie sich von den faszinierenden Stimmen der Solisten und dem ergreifenden Chorgesang begeistern: Mittelalter trifft das Hier und Heute.
The Gregorian Voices bieten Ihnen ein atemberaubendes Konzert und einen unvergleichlichen Hörgenuss …

Eintritt: 20,00 €


 



Kammersänger Jochen Kowalski

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„Das Hexenlied und Pierrots wundersame Reise durch das Land der Phantasie“

Zwölf hintersinnige Lieder des Pierrot und die tragische Lebensbeichte des Mönches Medardus.

Kammersänger Jochen Kowalski, Altus & Prof. Günter Albers, Piano

Der Altist Jochen Kowalski und sein Begleiter Prof. Günter Albers huldigen in ihrem neuen Programm ausschließlich Kompositionen aus der Zeit vor Ausbruch des 1. Weltkrieges, der die Welt in ihren Grundfesten erschütterte und radikal veränderte. Es war die Zeit großer gesellschaftlicher und künstlerischer Auseinandersetzungen und Veränderungen.
100 Jahre nach Beendigung dieses verheerenden Weltenbrandes sind die beiden Künstler auf musikalische Spurensuche gegangen. Sie haben damals populäre, heute nahezu vergessene Musik für ein zeitgenössisches Publikum kritisch, aber mit Sorgfalt und Respekt, ausgesucht. Entstanden ist ein Konzertprogramm mit Liedern, Klaviermusiken und einem Melodram aus der Zeit Kaiser Wilhelms des Zweiten, auch bezeichnet als die „Wilhelminische Epoche“. Noch dominiert in dieser Zeit das sogenannte „Herkömmliche“ - doch das Neue schafft sich bereits selbstbewusst und unbeirrbar seine Bahn. Diese spannenden Veränderungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sollen in diesem Programm klingende Gestalt annehmen.
Als 14-Jähriger hat Jochen Kowalski das Melodram „DAS HEXENLIED“ von Max von Schillings (1868-1933) in einer Radioübertragung gehört und seitdem ließ ihn dieses packende Stück nicht mehr los. Der Geburtstag dieses bedeutenden – doch auch umstrittenen – Komponisten, Dirigenten und Intendanten jährt sich 2018 zum 150. Mal. Das war für Kowalski und Albers der Anlass, seiner zu gedenken und dem heutigen Publikum die Möglichkeit zu geben, Schillings meisterhafte Musik wiederzuentdecken. In den Jahren 1912/13 – genau zeitgleich mit Arnold Schönberg – hat der Komponist, Rechtsanwalt und Sänger Max Kowalski (1882-1956) 12 Lieder aus „Pierrot Lunaire“ von Paul Verlaine höchst erfolgreich vertont. Bis 1933 wurde dieser Liederzyklus von vielen bedeutenden Sängern aufgeführt. Im nationalsozialistischen Deutschland
durften Kowalskis Lieder dann nur noch im Rahmen des „Jüdischen Kulturbundes“ erklingen. Nach 1945 jedoch gerieten Max Kowalskis Meisterlieder – in Ost- wie Westdeutschland – fast vollständig in Vergessenheit. Jochen Kowalski und Prof. Albers stellen sich in ihrem Programm der großen Herausforderung einer Wiederentdeckung. Zu hören sind die fantastisch ironischen Texte des ‘Pierrot’, die der Komponist Max Kowalski in seiner ganz eigenwilligen, so ungemein farbigen Tonsprache zu einem großen sinnlichen Erlebnis macht.

Musikalisch ergänzt werden „Pierrot lunaire“ und „Das Hexenlied“ durch selten gehörte Klavierstücke des kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges in die USA emigrierten polnischen Pianisten und Komponisten Leopold Godowsky (1870-1938).

Eintritt: 30,00 €




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